... Überblick über unsere Unternehmensgeschichte
| 1747 | Am 24. Oktober übernimmt Abraham Dürninger, der spätere Gründer des Hauses, einen Kramladen in der Apotheke zu Herrenhut und legt damit den Grundstein für ein anhaltend erfolgreiches Unternehmen. |
| 1751 | Nachdem Abraham Dürninger erstmals Leinwand nach "Engelland" versendet hat, entwickelt sich in den Folgejahren ein blühendes Exportgeschäft. |
| 1754 | Abraham Dürninger stellt eigenen Schnupftabak nach Art des Straßburger Rappé her. Später wird dieser Tabak bis über die Region hinaus aus der "echte Herrnhuter Rappé" geschätzt. |
| 1768 | Die Tabakfabrik wird in einem eigenen Gebäude angesiedelt. Der allgemeine Geschmacksrichtung entsprechend, produziert man hauptsächlich Schnupftabak. Die Zigarre ist in Deutschland noch ziemlich unbekannt. |
| 1773 | Am 13. Februar stirbt Abraham Dürninger. Gambs und Hoozema führen als Direktoren das Unternehmen weiter. |
| 1816 | Rund 70 Jahre nach der Unternehmensgründung arbeitet Abraham Dürninger & Co. mit 2.000 Webern zusammen und beschäftigt 12.000 Spinner. |
| 1827 | Am 21. März bestellt Dürninger & Co. erstmals "10.000 Stück Cigarros ... so vorteilhaft als möglich." bei der Firma Gildermeister & Gluer in Havanna. Import-Zigarren sind bis dahin in Deutschland unbekannt. "Herrnhuter Importe" werden schnell zum neuen Qualtätsbegriff". |
| 1828 | Die Abraham Dürninger & Co. bestellt jetzt 105.000 Havannas. Nur fünf Jahre später werden schon stattliche 660.000 Zigarren angefordert. |
| 1844 | Ein neuer Betriebszweig wird in die Tabakfabrik eingegliedert: die Zigarrenproduktion. 50.000 Stück werden hergestellt; schon sechs Jahre später sind es eine halbe Million pro Jahr. |
| 1858 | Die Abraham Dürninger & Co. fertigt mittlerweile knapp eine Million Zigarren pro Jahr. Die beliebteste von zehn Sorten ist die "Germania", auf die fast die Hälfte der Produktion entfällt. |
| 1878 | Im Zigarrengeschäft konkurriert Dürninger zunehmend mit anderen Unternehmen. Weil zugleich gute Arbeiter schwer zu finden sind und der Absatz insgesamt zurückgeht, wird die Zigarrenfabrik des Hauses geschlossen. |
| 1907 | Der Versand von Zigarren läuft blendend. Selbst der König von Sachsen lässt sich Dürninger Zigarren zuschicken. |
| 1918 | Mit dem Kauf der Zigarrenfabrik Hiltmann in Dresden nimmt das Unternehmen die Produktion eigener Zigarren wieder auf. |
| 1925 | Trotz der Zahlungsmittelknappheit gelingt es Dürninger, weitere Filialen zu öffnen und das Unternehmen in eine neue Rechtsform zu überführen: die Abraham Dürninger Stiftung. |
| 1929 | Um die angespannte Lage des Unternehmens zu verbessern, ordnet Direktor Wurr einschneidende Sparmaßnahmen an. |
| 1937 | Mit der Versandabteilung und 22 Ladengeschäften ist die Zigarrenabteilung das zweitgrößte Unternehmen seiner Art in Deutschland. Allein die Filialen beliefern mehr als 1,6 Millionen Kunden. |
| 1939 | Dürninger baut geschäftliche Kontakte mit Partnern in Griechenland und Rumänien auf. |
| 1942 | Die Tabakimporte bleiben aus. Seitdem die Reichsraucherkarte eingeführt wurde, dürfen außerdem auf drei Punkte nur noch zwei Zigarren abgegeben werden. |
| 1945 | Das Zigarren-Stammhaus wird von der Roten Armee beschlagnahmt und der Lagerbestand im Wert von 600.000 Mark restlos geplündert. Nach Kriegsende tagt am 5. Juli der Dürninger Ausschuss erstmals wieder und nimmt den Bestand auf. |
| 1946 | Die Dürninger-Stiftung wird in eine Stiftung West und eine Stiftung Ost geteilt. |
| 1952 | Wirtschaftliche Schwierigkeiten führen zur Liquidation der Stiftung. Vorsorglich wurde die wirtschaftlich stabile Tabakabteilung ausgegliedert. und die "Dürninger-Zigarren GmbH" gegründet. |
| 1962 | Da das Unternehmen hauptsächlich in Baden-Württemberg tätig ist, wird der Firmensitz der Dürninger-Zigarren GmbH nach Bad Boll am Fuße der Schwäbischen Alb verlegt. |
| 1978 | Die Dürninger-Zigarren GmbH gibt sich eine neue Verfassung. Sie nennt sich Dürninger GmbH und betreibt über 30 Filialen. |
| 1989 | Das traditionsreiche Stuttgarter Unternehmen L. Barbarino KG beteiligt sich an der Dürninger GmbH. Geschäftsführender Gesellschafter ist Dr. Adam-Claus Eckert. |
| 1991 | Dürninger Ost erhält den früheren Zigarrenladen in Herrnhut zurück. |
| 1997 | Gemeinsam mit 120 Mitarbeitern feiert die Dürninger GmbH ihr 250-jähriges Jubiläum. |
| 2004 | Die Dürninger GmbH gliedert sich aus der Unternehmensgruppe aus und wird wieder eigenständig. |



